Kirschkernkissen für Ihr Baby: die 5 besten Ideen zum Kaufen und Selbermachen

Kirschkernkissen sind die optimalen Wärmespender für ein Baby. Sie werden nicht so heiß gemacht wie Wärmflaschen, sind anschmiegsam und auch in sehr kleinen Größen erhältlich. Dadurch werden Kirschkernkissen zum optimalen Begleiter an kalten Tagen, bei Bauchweh und Erkältung oder auch einfach so zum Kuscheln. Wir erklären Ihnen, wie Sie ein Kirschkernkissen anwenden, wo sie besonders schöne Modelle bekommen und wie Sie ein Kirschkernkissen selbst machen können.

So wenden Sie Kirschkernkissen richtig an:

Wenn Sie ein Kirschkernkissen für Ihr Baby verwenden wollen, ist es wichtig, dass es nicht zu heiß ist. Erwärmen Sie es deswegen nur langsam, am einfachsten in der Mikrowelle: Nach einer Minute bei 600 Watt können Sie schon die Temperatur am Handrücken testen. Reicht sie noch nicht aus, geben Sie noch einmal 30 Sekunden zu. Wenn Sie das Kissen im Backofen erwärmen wollen, sollten Sie es zum Schutz der Stoffhülle in Alufolie einwickeln. Stellen Sie den Ofen auf 100 bis 120 Grad ein und testen Sie nach zehn Minuten die Temperatur. Alternativ können Sie das Kissen auch einfach auf eine Heizung oder den Kachelofen legen. Sollte es beim Anwärmen zu heiß geworden sein, können Sie das Kirschkernkissen einfach ein paar Minuten abkühlen lassen. Wenn Sie das Kirschkernkissen zu Ihrem Baby legen, bedenken Sie bitte, dass es viel empfindlichere Haut hat als Erwachsene. Vermeiden Sie deshalb zu viel Wärme und den direkten Kontakt mit der Haut Ihres Babys.

Übrigens: Kirschkerne speichern nicht nur Wärme, sondern auch Kälte hervorragend. Sie eignen sich deshalb auch zum Kühlen von Entzündungen und Verletzungen. Bei Babys sollten Sie die Verwendung eines Kühlkissens aber immer mit dem Kinderarzt oder der Hebamme absprechen!

Infografik: Anleitung "Kirschkernkissen selber machen"

Infografik: Anleitung „Kirschkernkissen selber machen“

Kirschkernkissen kaufen: 4 schöne Ideen für Sie

Kirschkernkissen müssen keine quadratische oder rechteckige Form haben. Es gibt sie auch in den unterschiedlichsten Formen, die Sie und Ihr Baby begeistern werden.

Einkaufstipp 1: Kirschkernkissen von Sterntaler

Der Hersteller Sterntaler ist bekannt für Spielzeug, Babyausstattung und Kinderkleidung von höchster Qualität. Als einer der ersten deutschen Hersteller hat Sterntaler alle Spielwaren-Produktionsstätten freiwillig mit dem ICTI-Code („International Council of Toy Industries“) zertifizieren lassen. Das Ziel der Firma liegt darin, Kinder und Eltern mit hochwertigen, schadstofffreien Produkten zu berühren und zu begeistern. Diese Philosophie spiegelt sich auch in den Kirschkernkissen wider. Niedliche Tiere aus anschmiegsamem Stoff sind nicht nur Wärmespender, sondern auch Kuschelfreunde. Dazu haben sie genau die richtige Größe für einen kleinen Babybauch.

Einkaufstipp 2: Kirschkernkissen von Grünspecht

Die Firma Grünspecht Naturprodukte ist ein echter Kirschkernspezialist: Gegründet wurde sie 1994 noch unter dem Namen „Kirschkern Naturprodukte GbR“. Inzwischen stellt Grünspecht zwar noch viele andere Produkte her, die Kirschkernkissen sind aber weiterhin ein „Kerngeschäft“. Entsprechend groß ist die Auswahl: Klassische quadratische Kissen in verschiedenen Größen und Stoffen werden zu sehr günstigen Preisen angeboten. Aber es gibt auch zauberhafte Herzen, witzige „Hitzköpfe“ oder niedliche Wärme-Eulen. Wer natürliche, sozial und ökologisch verträgliche Produkte sucht, wer gerne große Auswahl hat und wer es mag, wenn auch Babyprodukte ohne übermäßigen Kitsch auskommen, ist bei Grünspecht richtig. Besonders schön: Die meisten der Kirschkernkissen sind zumindest teilweise in Werkstätten für Menschen mit Behinderung gefertigt.

Einkaufstipp 3: Kirschkernkissen von Solini

Das Thema Eulen greift auch der Spielzeughersteller Solini auf: In zwei unterschiedlichen, angenehm gedeckten Farbgebungen werden die Kirschkernkissen „Eule“ angeboten. Wie bei vielen anderen Anbietern ist auch hier der Bezug abnehmbar und maschinenwaschbar. Besonders schön: Die kleine Eule taucht auch in anderen Babyspielzeugen von Solini immer wieder auf und kann auf diese Weise schnell ein lieber Bekannter für Ihr Baby werden.

Einkaufstipp 4: Kirschkernkissen von Fehn

Eine besonders große Auswahl an Kirschkernkissen bietet auch der Hersteller Fehn. Seit 1949 stellt die Firma Babyspielzeug von höchster Qualität her. Viele Produkte von Fehn sind darauf ausgelegt, besonders weich und anschmiegsam zu sein, damit sich Babys damit richtig wohlfühlen. Das gilt auch für die Kirschkernkissen. Bärchen, Lämmer, Eulen und Fliegenpilze transportieren die Wäme der Kirschkerne zu Ihrem Baby und sind gleichzeitig bestens dazu geeignet, neue Freunde zu werden.

Gar nicht so schwer: Kirschkernkissen selber machen

Ein ganz individuelles Kirschkernkissen erhalten Sie, indem Sie es ganz einfach selbst machen. Dieses Projekt ist auch für völlige Nähanfänger(innen) gut geeignet. Sie brauchen nur wenig Material:

einen natürlichen Stoff wie Baumwolle oder Leinen (Wieviel Sie brauchen, hängt von der Größe des Kirschkernkissens ab. Soll es zum Beispiel 20 x 20 cm groß werden, brauchen Sie zwei Stoffstücke in der Größe 25 x 25 cm.)

eine Nähmaschine (oder einfach Nadel und Faden)

ca. 300 bis 500 g Kirschkerne (in der Kirschsaison gesammelt oder fertig bestellt).

Schritt 1: Kirschkerne reinigen

Vor allem wenn Sie selbst Kirschkerne sammeln, sollten Sie sie gründlich reinigen. Kochen Sie sie etwa zehn Minuten lang ab und lassen Sie sie dann sehr gründlich durchtrocknen. Das dauert seine Zeit: Entweder Sie lassen die Kerne einige Tage auf der Heizung liegen oder Sie geben sie für ein bis eineinhalb Stunden bei mindestens 80 Grad in den Backofen. Wenn Sie gereinigte Kirschkerne kaufen, müssen Sie diesen Arbeitsschritt nicht durchführen.

Schritt 2: Die Form festlegen und Stoff zuschneiden

Wenn Sie Nähanfänger(in) sind, beginnen Sie am besten mit einer quadratischen oder rechteckigen Form für Ihr Kirschkernkissen. Wenn Sie schon ein wenig Näherfahrung haben, sind natürlich auch unzählige weitere Formen möglich: Herzen, Kreise, Sterne, aber auch Tiere, Pflanzen oder was Ihnen sonst noch einfällt. In jedem Fall empfiehlt es sich, aus dünner Pappe eine Schablone herzustellen. So können Sie die spätere Größe des Kissens gut abschätzen und den Stoff leichter zuschneiden. Denken Sie daran, dass Sie auf allen Seiten etwa 1,5 bis 2 cm Nahtzugabe brauchen!

Schritt 3: Nähen und Füllen

Egal ob mit der Maschine oder von Hand: Bei einem einfachen viereckigen Kissen nähen Sie nun zuerst drei Seiten des Kissens zu. Tipp: Wenn Sie sich vorher mit Lineal und Bleistift oder Schneiderkreide die Nähkante einzeichnen, werden die Nähte fast automatisch gerade. Sind die drei Seiten vernäht, können Sie das Kissen mit den Kirschkernen füllen. Es genügt, wenn es etwa zur Hälfte gefüllt ist, dann sind die Kirschkerne noch beweglich und das Kissen anschmiegsam. Nach dem Füllen nähen Sie die vierte Kante zu. Anschließend können Sie die Kanten absteppen oder mit einer Ziernaht versehen.

Fertig ist Ihr individuelles, mit Liebe gemachtes Kirschkernkissen. Übrigens: Selbst gemachte Wärmekissen sind auch eine schöne Geschenkidee für werdende oder frische Eltern!


Bildnachweis: © freeimages.com – Joseph Hoban

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Klaus Müller-Stern

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