Camping in Frankreich: Loire-Schlösser erleben, Natur genießen

Schlösser gehören ebenso zu Frankreich wie der der gute Rotwein, mit dem das Land immer wieder gern verbunden wird. Dabei lassen sich bei einem Camping die Loire-Schlösser erleben – die Campingplätze hier sind derart gut ausgestattet, dass sich die Urlaubsgäste auch dort wie Könige fühlen können, auch wenn sie nicht im Schloss direkt übernachten. Viele dieser Plätze bieten einen direkten Blick auf die nächstgelegene Schlossanlage, was im Loiretal nicht schwer ist. Hier reihen sich die schönsten Schlösser der Region dicht an dicht!

Camping im Tal der Loire: Mit allen Sinnen genießen

Camping hat längst nichts mehr mit dem einfachen Übernachten im Zelt gemeinsam, bei dem die Urlauber froh waren, wenn diese kleine Unterkunft nicht mit dem nächsten Windstoß auf und davon wedelte. Die heutigen Campingplätze sind komfortabel ausgestattet und bieten die Möglichkeit, im Bungalow oder im Mobilheim zu nächtigen. Damit ist der Campingurlaub vergleichbar mit einem Urlaub im Ferienhaus.

Wer nun noch das Tal der Loire mit Blick auf die nächste Schlossanlage als Urlaubsziel ausgesucht hat, kann das Land perfekt genießen. Das Loiretal präsentiert sich landschaftlich und kulturell überaus reizvoll – seit dem Jahr 2000 steht es auf der Liste der Weltkulturerbe der UNESCO und punktet vor allem mit den Schlossanlagen, die hier so zahlreich wie kaum an einem anderen Ort zu finden sind. Sicherlich haben sich die früheren Könige nie gedacht, dass einmal Menschen in kleinen Bungalows zu Füßen des Schlosses wohnen werden. Doch heute hat das durchaus seinen Reiz und bietet die Chance, sich trotz beschränkten Wohnraums wie ein König zu fühlen.

Kein Wunder, denn hier in einem der größten Weinanbaugebiete des Landes ist die Landschaft einfach malerisch, zeigen sich prachtvolle Blumengärten in ihrer ganzen Schönheit und kann im „Nuits de Sologne“ ein musikalisch unterlegtes Feuerwerk genossen werden. Die Gegend hier wird gern als kleines Wunder in puncto Natur, Geschichte und Kultur bezeichnet und wer auf dem Campingplatz nahe der Natur übernachtet, wird sich als Teil dieser historischen Region fühlen können. Dabei stehen den Campern die Loire-Schlösser zur Besichtigung offen und werden damit zum wichtigen Teil eines tollen Familienurlaubs.

Beim Camping die Loire-Schlösser zu erleben, ist ein tolles Abenteuer für die ganze Familie. Die Kinder werden sich wie kleine Könige fühlen, wenn eines der zahlreichen Schlösser hier besichtigt wird. (#01)

Beim Camping die Loire-Schlösser zu erleben, ist ein tolles Abenteuer für die ganze Familie. Die Kinder werden sich wie kleine Könige fühlen, wenn eines der zahlreichen Schlösser hier besichtigt wird. (#01)

Beim Camping die Loire-Schlösser und vieles mehr erleben

Beim Camping die Loire-Schlösser zu erleben, ist ein tolles Abenteuer für die ganze Familie. Die Kinder werden sich wie kleine Könige fühlen, wenn sie mit ihren Eltern eines der zahlreichen Schlösser besichtigen . Dabei scheint es so als hätte jeder Ort hier im Loiretal eine eigene Schlossanlage, meist liegen diese sogar  in direkter Nähe zum Campingplatz oder sogar in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Schlösser hier sind Beispiele einer früheren Zeit, die von der bewegten Geschichte der Region berichten.

Natürlich dürfen nicht nur die Schlösser des Loiretals besucht werden. Die altertümlichen Gassen in Blois, das Reiterdenkmal von Jeanne d’Arc, welches sich in Orléans befindet oder die vielen Museen von Saumur ziehen die Besucher wie Magnete an. Damals wohnte die ärmste Bevölkerung von Saumur in den Troglodyten, das waren Felsenwohnungen. Sie sind heute noch zu besichtigen – Urlauber wohnen aber natürlich nicht hier, bekommen aber eine Vorstellung davon, wie es war, wenn man eben nicht zur „Königsklasse“ gehört.

 

Schlösser gehören ebenso zu Frankreich wie der der gute Rotwein, mit dem das Land immer wieder gern verbunden wird. Dabei lassen sich bei einem Camping die Loire-Schlösser erleben – die Campingplätze hier sind derart gut ausgestattet, dass sich die Urlaubsgäste auch dort wie Könige fühlen können, auch wenn sie nicht im Schloss direkt übernachten. (#02)

Schlösser gehören ebenso zu Frankreich wie der der gute Rotwein, mit dem das Land immer wieder gern verbunden wird. Dabei lassen sich bei einem Camping die Loire-Schlösser erleben – die Campingplätze hier sind derart gut ausgestattet, dass sich die Urlaubsgäste auch dort wie Könige fühlen können, auch wenn sie nicht im Schloss direkt übernachten. (#02)

Welche Campingplätze gibt es?

Wer sich beim Camping die Loire-Schlösser aus der Nähe ansehen möchte, könnte sich anhand der Karte einen geeigneten Campingplatz auswählen. Oder aus der nun folgenden Liste, denn all diese Plätze liegen in direkter Nähe einer Schlossanlage:

  1. Le Camping de la Poterie
  2. Le Chateau des Marais
  3. De l’Ile d’Or
  4. Cath Yourte
  5. Domaine de la Roche Bellin
  6. Municipal de l’Ile Auger
  7. Les Granges
  8. Le Cosson
  9. La Citadelle
  10. Le Jardin de Sully

Kinder sind auf all diesen Campingplätzen sowie natürlich auf allen anderen der Region höchst willkommen. Nicht nur, dass die Freizeitangebote der Region auf Familien mit Kindern ausgelegt sind, auch die Plätze selbst bieten je nach Ausstattung Kinderspielplätze oder Badelandschaften für die Kleinen.

Um beim Camping die Loire-Schlösser zu erleben, sollten Sie sich unbedingt vorab die Karte ansehen und dann entscheiden, welche Schlösser denn unbedingt auf die „Zu besichtigen - Liste“ gehören. (#03)

Um beim Camping die Loire-Schlösser zu erleben, sollten Sie sich unbedingt vorab die Karte ansehen und dann entscheiden, welche Schlösser denn unbedingt auf die „Zu besichtigen – Liste“ gehören. (#03)

Beim Camping die Loire-Schlösser erleben: Welches soll zuerst besucht werden?

Um beim Camping die Loire-Schlösser zu erleben, sollten Sie sich unbedingt vorab die Karte ansehen und dann entscheiden, welche Schlösser denn unbedingt auf die „Zu besichtigen – Liste“ gehören. Die folgenden Beispiele befinden sich in unmittelbarer Nähe verschiedener Campingplätze und sollten auf jeden Fall besucht werden:

  1. Chambord
    Diese Anlage ist wohl die berühmteste des Loiretals und wartet mit 440 Zimmern auf. Einst ließ es König Franz I. als Jagdschloss errichten – etwa 18.000 Handwerker sollen an der Entstehung beteiligt gewesen sein! Es ist überaus prunkvoll, jedoch war es meist unbewohnbar. Der Grund: Wegen der Größe war es kaum zu beheizen, auch wenn ca. 400 Kamine verbaut wurden. Das Schloss zeigt sich als Traumschloss mit kleinen Türmen, Schornsteinen, Gauben, Laternen und Zinnen sowie der doppelläufigen Wendeltreppe im Inneren. Schloss und davor liegender Park sind von einer Mauer umgeben, die in ihrer Länge 32 Kilometer misst!
  2. Schloss von Blois
    Die Schlossanlage von Blois wurde ab dem 13. Jahrhundert erbaut, wobei die Bauphase in mehreren Abschnitten vorgenommen wurde. Die aufwendige Holzvertäfelung ist besonders interessant, ebenso spannend sind die zahlreichen Geheimfächer, die hier verbaut wurden. Einst war dieses Königsschloss das politische Zentrum von Frankreich, dies war unter der Herrschaft von Ludwig XII. Heute sind hier zwei Museen untergebracht: „Musée lapidaire“ und „Musée des Beaux-Arts de la ville de Blois“.
  3. Amboise
    Diese Schlossanlage wird gern als die Wiege der Renaissance Frankreichs bezeichnet, denn es wurde im 15. Jahrhundert im Stil der Renaissance ausgebaut. Das war nach der Rückkehr von Karl VIII. aus Italien. Die frühere Anlage ist heute allerdings bis auf ein Fünftel verfallen, denn in der Französischen Revolution wurde der größte Teil zerstört.
  4. Chenonceau
    Diese Schlossanlage gilt als absolutes Kleinod Frankreichs und im Loiretal und empfängt über 800.000 Besucher im Jahr. Nach dem Schloss von Versailles ist das von Chenonceau das meist besuchte in Frankreich. Einst schenkte Heinrich II. seiner Geliebten Diane de Poitiers diese Anlage. Sie wurde durch Katharina von Medici durch eine Galerie erweitert, was allerdings erst nach dem Tod des Königs vorgenommen wurde. Im 16. Jahrhundert war die Anlage Schauplatz zahlreicher großer Feste, im Zweiten Weltkrieg hingegen wurde die Galerie als Lazarett benutzt. Heute können hier wunderschöne Gemälde der alten Meister besichtigt werden.

Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: David Hughes  -#01:Pack-Shot -#02:steve estvanik -#03:Pecold

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Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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