Bräunungsbeschleuniger: Darauf sollte man achten!

Der Bräunungsbeschleuniger soll bewirken, dass die Haut in der Sonne schneller bräunt. Eine gesunde Bräune wird von vielen Menschen gerne getragen. Dennoch dauert es etwas, wenn sich ohne negativen Einfluss auf die Haut gebräunt werden soll. Hier kann es helfen, zu einem Bräunungsbeschleuniger zu greifen. Neben den Produkten aus der Drogerie gibt es auch Hausmittel, die unterstützend wirken können.

Wie funktioniert ein Bräunungsbeschleuniger

Ist die Haut braun, dann erinnert dies immer an Sommer, Sonne und Gesundheit. Gerade vor der Sommerzeit wird häufig versucht, die Bräunung zu beschleunigen und die Haut auf die Sonne vorzubereiten. In den Regalen der Supermärkte und der Drogerien finden sich pünktlich zur Urlaubszeit dann auch Bräunungsbeschleuniger.

Diese dürfen nicht mit einem Selbstbräuner verwechselt werden.

Während der Selbstbräuner so konzipiert ist, dass die Haut mit den enthaltenen Wirkstoffen reagiert und es zu einer Färbung kommt, soll der Bräunungsbeschleuniger dabei helfen, die Haut durch die Sonne schneller bräunen zu können.

Dies funktioniert über die Bildung von Melanozyten. Melanozyten sind der Grund dafür, dass die Haut mit der Sonne reagiert und eine braune Farbe annimmt. Durch den Beschleuniger werden noch mehr der Melanozyten gebildet und die Bräune nimmt schneller und intensiver zu. Genau konnte die Wirkung jedoch wissenschaftlich bisher noch nicht bewiesen werden.

Hinweis: Besondere Vorsicht ist bei Produkten geboten, die über pflanzliche Wirkstoffe verfügen.

Es gibt einige Wirkstoffe, die eine fototoxische Wirkung haben. Das bedeutet, die Haut reagiert besonders schnell auf die Sonneneinstrahlung, was zu starken Verbrennungen führen kann. Bekannt ist dies beispielsweise von Johanniskraut.

Bei Kindern und Babys sollte man weder Bräunungsbeschleuniger noch Selbstbräuner verwenden. (#02)

Bei Kindern und Babys sollte man weder Bräunungsbeschleuniger noch Selbstbräuner verwenden. (#02)

Der Trick mit der Durchblutung

Ein Blick auf die Inhaltsstoffe der Bräunungsbeschleuniger ist unbedingt empfehlenswert. Es gibt einige Produkte, die sind mit Muskatnuss angereichert. Die Muskatnuss sorgt dafür, dass die Durchblutung des Körpers gefördert wird. Sobald sie auf die Haut aufgetragen wird, steigt die Durchblutung an und die Haut wirkt deutlich dunkler.

Wenn der Beschleuniger jedoch eingezogen ist und von der Haut verarbeitet wurde, hellt sie wieder auf. In diesem Fall dient der Bräunungsbeschleuniger nicht als Unterstützung für eine dauerhafte, dunklere Hautfarbe. Wer jedoch lediglich für ein paar Stunden einen anderen Hautton möchte, der ist mit dem Produkt gut bedient.

Was macht einen guten Bräunungsbeschleuniger aus?

Gute Produkte sind vor allem an ihren Inhaltsstoffen bemerkbar. Die Bräunungsbeschleuniger selbst gibt es schon recht lange. Viele Nutzer verwenden ihn nicht nur vor dem Sonnenbaden, sondern auch vor dem Besuch im Solarium. Hier soll er denselben Effekt haben. Doch was muss ein gutes Produkt nun eigentlich aufweisen können?

  1. Feuchtigkeitsspende
    Ein guter Bräunungsbeschleuniger sorgt nicht nur dafür, dass sich das Melanin vermehrt, sondern er versorgt die Haut auch mit Feuchtigkeit, damit sie durch die Einwirkung der Sonnenstrahlen nicht austrocknet. Besonders hochwertig sind Produkte mit Aloe Vera. Diese sind auch bei empfindlicher Haut meist gut verträglich, da die Aloe eine beruhigende Wirkung hat und Entzündungen hemmt.
  2. Einfache Anwendung
    Der Beschleuniger sollte auf der Haut möglichst wie eine einfache Lotion eingesetzt werden können. Vor dem Gang ins Solarium oder in die Sonne aufgetragen, reicht es auch schon aus, wenn er einfach gut verteilt wird.
  3. Hinweise zu den Inhaltsstoffen
    Wer einen Bräunungsbeschleuniger kauft, der möchte auch wissen, was er auf die Haut gibt. Daher sollten die Inhaltsstoffe klar definiert werden. Besonders gut sind Varianten ohne Parfum, da Parfum die Haut reizen kann.

Natürliche Hilfsmittel für eine schnellere Bräune

Ist die Haut braun, dann erinnert dies immer an Sommer, Sonne und Gesundheit. Gerade vor der Sommerzeig wird häufig versucht, die Bräunung zu beschleunigen und die Haut auf die Sonne vorzubereiten. (#02)

Ist die Haut braun, dann erinnert dies immer an Sommer, Sonne und Gesundheit. Gerade vor der Sommerzeig wird häufig versucht, die Bräunung zu beschleunigen und die Haut auf die Sonne vorzubereiten. (#02)

Es muss nicht immer ein chemisches Mittel sein, damit die Haut eine gesunde Farbe bekommt. Es gibt auch einige natürliche Helfer, die unterstützend dabei wirken können, dem Teint ein gesundes Aussehen zu verleihen.

Besonders bekannt sind die Karotten.Sie enthalten Carotin, das nachweislich dafür sorgt, dass die Haut eine bräunliche Färbung bekommt. Zudem versorgen sie den Körper mit Vitaminen. Wer täglich eine bis zwei frische Karotten zu sich nimmt, der wird die Wirkung schnell bemerken. Allerdings reagiert jeder Mensch anders auf das Carotin. So kann es sein, dass die Haut eine gelbliche Färbung annimmt.

Bekannt ist zudem die Wirkung von Nussöl. Hochwertiges Nussöl gibt es im Handel zu kaufen. Es kann direkt auf die Haut aufgetragen werden, besser ist es aber, wenn eine Mischung angerührt wird:

  • 150 ml Öl
  • 150 ml kalter Kaffee
  • 1 Esslöffel Sahne

Alle Zutaten werden miteinander vermischt, bis eine Masse entstanden ist. Öl und Kaffee werden sich gut verbinden, da die Sahne an dieser Stelle als Emulgator wirkt. Die entstandene Mischung kann nun wie eine Lotion aufgetragen werden. Sie sorgt dafür, dass die Haut eine leicht bräunliche Färbung bekommt, die einige Zeit anhält.

Video: 7 Sonnen-Mythen – welche stimmen?

Bräunungsbeschleuniger als Injektion

Es gibt einige Menschen, die nicht immer an den Beschleuniger vor dem Sonnenbad denken möchten und sich daher für eine Injektionsbehandlung entscheiden. Bei dieser Behandlung wird MSH in die Haut gespritzt. Dabei handelt es sich um ein Hormon, das die Bildung von Melanin stimulieren soll und damit dieselbe Wirkungsweise hat wie die Lotions, die als Bräunungsbeschleuniger deklariert werden.

Die Behandlung ist so konzipiert, dass pro Tag über einen Zeitraum von zehn Tagen lang das Hormon gespritzt wird. Anschließend ist die Melanin-Produktion so stark angestiegen, dass die Bräunung in der Sonne schneller eintritt. Durch die Spritze wird das Hormon in einer besonders hohen Konzentration injiziert.

Das sorgt natürlich für eine schnelle Wirkung, kann aber auch deutliche Nebenwirkungen mit sich bringen. So ist es bekannt, dass die Injektionsbehandlung zu Übelkeit oder auch einer bleiernen Müdigkeit führen kann. Daher sollte abgewogen werden, ob es wirklich notwendig ist, diese Behandlung in Anspruch zu nehmen.

Der Selbstbräuner als Alternative

Eine optimale Alternative zum Bräunungsbeschleuniger für eine schnelle Bräune, stellt der Selbstbräuner dar. Hier gibt es spezielle Produkte für das Gesicht oder auch für den gesamten Körper. Wichtig ist es nur, sich genau an die Anleitung zu halten, da sich sonst unangenehme Ränder auf der Haut ergeben können. Zudem sollte die Haut vor dem Auftragen mit einem Peeling gepflegt werden.

So hält der Selbstbräuner auch deutlich länger.

Nach dem gleichmäßigen Auftragen wird gewartet, bis alles eingezogen ist. Damit die Bräune möglichst lange erhalten bleibt, kann zu einer Lotion mit einem geringen Anteil an Selbstbräuner gegriffen werden. Diese sorgt dafür, dass die Haut mit Feuchtigkeit versorgt wird. Doch auch diese Möglichkeit hat natürlich Nachteile.

So gern sich auch eine braune Haut gewünscht wird, trotz Bräunungsbeschleuniger sollte dennoch auf einen guten Sonnenschutz geachtet werden.  (#03)

So gern sich auch eine braune Haut gewünscht wird, trotz Bräunungsbeschleuniger sollte dennoch auf einen guten Sonnenschutz geachtet werden. (#03)

Auf einen guten Sonnenschutz achten

So gern sich auch eine braune Haut gewünscht wird, trotz Bräunungsbeschleuniger sollte dennoch auf einen guten Sonnenschutz geachtet werden. Die Sonneneinstrahlung kann auf die Dauer starke Schäden der Haut hervorrufen. Besser ist es daher, zu einer Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor bis 30 zu greifen und die Haut zu schützen. Zudem sollte der Aufenthalt in der Sonne nicht unnötig ausgedehnt werden.

Auch im Schatten haben die UV-Strahlen die Möglichkeit, ihre Wirkung zu entfalten und die Haut zu bräunen. Allerdings auf eine deutlich sanftere Weise. Nach dem Sonnenbad ist es wichtig, die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, damit sie sich erholen kann.

Denn nur eine gesunde Haut kann die Bräune auch deutlich länger halten. Wenn es zu einem Sonnenbrand kommt, dann wird die Haut sich schnell pellen, was weder schön aussieht noch den gewünschten Bräunungseffekt mit sich bringt.

Um den richtigen Sonnenschutz auswählen zu können ist es wichtig, den eigenen Hauttyp zu kennen. Gerade Menschen, die von Natur aus einen eher hellen Hautton haben, sind sehr empfindlich gegenüber den Sonnenstrahlen und brauchen einen optimalen Schutz. Sie sollten nicht länger als 20 Minuten in der Sonne sein, da dann der Eigenschutz der Haut nachlässt und es zu Verbrennungen kommen kann.


Bildnachweis: © Fotolia Titelbild: Cara-Foto – #01: travnikovstudio – #02: masterloi – #03: comodigit

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