Naturhaarbürste: Natürliche Materialien für Volumen, Textur und Glanz

Was kann eine Naturhaarbürste, was andere Bürsten nicht können? Und was hat es mit den Wirkstoffbürsten auf sich? Diese Bürsten bringen Nährstoffe direkt auf die Haare. Aber ist das gut?

Naturhaarbürste: Mit der Wirkstoffbürste zu gepflegten Haaren

Eine NWirkstoffhaarbürste ist nicht einfach nur eine Haarbürste. Sie bringt pflegende und schützende Wirkstoffe auf das Haar, sodass dieses die Stoffe direkt aufnehmen kann. Wird das Haar täglich mit einer Wirkstoffhaarbürste gepflegt, ist es spürbar gesünder, als bei einer Pflege nur mit einem schonenden Shampoo und einer regelmäßigen Spülung.

Der Hersteller setzt dabei auf eine Wirkstoffhaarbürste, die mit dem Wirkstoff getränkt wird. So zum Beispiel mit Keratin, welches dem Haar Glanz bringen soll, es geschmeidiger und gepflegter werden lässt.

Die neuen Wirkstoffhaarbürsten für mehr Pflege sind neben der Verwendung von Keratin in verschiedenen Ausführungen erhältlich::

  • Carbon Paddle Brush

    Dank Carbon wird der statischen Aufladung der Haare entgegengewirkt, sie fliegen weniger und die Gefahr der abstehenden Haare ist gebannt. Außerdem lassen sich die Haare damit sehr leicht entwirren.

  • Lotus Volumenbürste

    Die Volumenbürste mit Lotusextrakt soll dem Haar mehr Pflege und Kräftigung zukommen lassen. Der Extrakt aus der Lotusblüte ist vor allem für kraftloses und plattes Haar geeignet, soll dieses stärken, ihm mehr Glanz und Fülle verleihen. Vor allem langes Haar profitiert von der Volumenbürste.

  • Bambus Pflegebürste

    Die Bürsten sind aus nachhaltigem Bambusanbau hergestellt und bringen wertvolle Aloevera ins Haar. Dank der Wildschweinborsten, die für diese Naturhaarbürste verwendet wurden, glänzt das Haar mehr und das natürliche Haaröl, das von jeder Kopfhaut abgegeben wird, wird vom Ansatz bis in die Spitzen verteilt.

  • Keratin Haarbürsten

  • Keratin in der Haarbürste soll beim Bürsten für mehr Glanz sorgen. Das Haar soll des Weiteren geschmeidiger werden, es wirkt gesünder, gepflegter und lässt sich leichter stylen.

Sie scheint schon fast philosophische Züge anzunehmen: die Diskussion um die richtige Haarbürste.  (Foto: Shutterstock- Roman Samborskyi )

Sie scheint schon fast philosophische Züge anzunehmen: die Diskussion um die richtige Haarbürste. (Foto: Shutterstock- Roman Samborskyi )

Welche Haarbürste darf es denn sein?

Sie scheint schon fast philosophische Züge anzunehmen: die Diskussion um die richtige Haarbürste. Soll es eine Naturhaarbürste oder eine mit synthetischen Borsten sein? Lieber die mit Wildschweinborsten oder Ziegenhaaren?

Dabei lassen sich die Bürsten erst einmal verschieden kategorisieren, wobei anzumerken ist, dass es für jede Frau die richtige Haarbürste gibt.:

  • Entwirrbürste

    Diese Bürsten sind vor wenigen Jahren in Mode gekommen und sind vor allem für lange und sehr verfitzte Haare geeignet. Der Tangle Teezer soll die Haare entwirren und das sogar schmerzfrei. Die Borsten bestehen aus Synthetikmaterial und geben auf Druck nach. Damit sind sie auch für verfilzte Kinderhaare sehr gut geeignet. (Ggf. noch hinweisen, dass es Entwirrer mit und ohne Griff gibt)

  • Paddle Brush

    Der Paddle Brush ist eine Haarbürstenvariante, die vor allem Frauen mit langem, kräftigem und glattem Haar im Schrank haben sollten. Die Bürste kann über Borsten aus Kunststoff (z.B. Nylon), Naturborsten oder Draht verfügen, welche auf einem Luftpolsterkissen aufgebracht sind. Die Fläche ist bei dieser Bürste sehr groß, das Styling damit einfach. Die Bürste kann rund oder eckig sein.

  • Skelettbürste

    Frauen und Männer mit kurzen Haaren setzen auf die Skelettbürste, die vor allem zum Föhnen des Haares gut geeignet ist. Sie lässt die warme Luft direkt in die Haare gelangen. Auch für fransige Frisuren ist die Bürste sehr gut geeignet.

  • Rundbürste

    Die Rundbürste ist beim Föhnen und dem Wunsch, welliges Haar zu bekommen, unverzichtbar. Zusätzlich bekommt das Haar, je nach Föhntechnik, mehr Volumen in den Längen und am Ansatz. Unterschiedliche Größen dieser Bürsten stehen zur Verfügung, wobei gilt, dass die Länge des Haares den Durchmesser der Rundbürste bestimmen sollte. Je länger, desto größer im Durchmesser, so lautet die Faustregel.

  • Noppenbürste

    Die Noppenbürste setzt auf eine Kombination aus Metallborsten und Keramiknoppen und massiert sanft die Kopfhaut. Durch das verwendete Keramik ist sie sehr sanft zu den Haaren und verhindert, dass sich diese statisch aufladen. Die Wärme wird beim Föhnen sehr gleichmäßig verteilt. Ist die Kopfhaut eher fettig, löst die Noppenbürste nur wenig Fett ab, sie fettet damit die Haare in der Länge nicht ein. Wichtig ist hierbei wieder, auf eine hohe Qualität der Bürste zu achten. Minderwertige Bürsten verlieren schnell ihre Noppen.

Es gibt aber auch Bürsten, die sich nicht richtig zuordnen lassen. Die sogenannte Allzweckbürste hat wohl jeder daheim: Sie ist aus einer Mischung aus synthetischen und Naturborsten gefertigt und besitzt verschieden lange Borsten. Damit kann sie gleichzeitig kämmen und die Kopfhaut massieren. Wichtig: Wird auf synthetische statt auf Naturborsten gesetzt, sollten diese eine erstklassige Qualität haben. Beschädigte Borsten können die Haare schädigen, sie rauen auf oder brechen sogar.

Die sogenannte Allzweckbürste hat wohl jeder daheim: Sie ist aus einer Mischung aus synthetischen und Naturborsten gefertigt und besitzt verschieden lange Borsten. ( Foto: Shutterstock- Didecs )

Die sogenannte Allzweckbürste hat wohl jeder daheim: Sie ist aus einer Mischung aus synthetischen und Naturborsten gefertigt und besitzt verschieden lange Borsten. ( Foto: Shutterstock- Didecs )

Naturhaarbürste als tolle Alternative

Die Naturhaarbürste setzt heute besonders häufig auf Naturborsten von Wildschweinen. Diese sind in der Struktur den menschlichen Haaren ähnlich und werden daher als besonders sanft und schonend beschrieben. Die Talgverteilung im Haar ist damit allerdings sehr stark und wer unter fettigen Haaren leidet, wird von dieser Naturhaarbürste eher weniger begeistert sein.

Insgesamt können die Vorteile einer Naturbürste aber überzeugen:

  • die Haarbürsten aus Naturborsten sind in jedem Fall umweltfreundlicher als ihre synthetische Variante
  • hoher Massageeffekt der Naturhaarbürste
  • gute Entfettung der Kopfhaut
  • Schmutzpartikel werden mit aufgenommen
  • gut zur Pflege langen Haares durch Verteilen des natürlichen Haaröls
  • Fett produzierende Drüsen der Kopfhaut werden freigehalten
  • kein statisches Aufladen der Haare beim Kämmen

Auch die Naturhaarbürste hat allerdings Nachteile, von denen wir einen bereits erwähnt haben. Dadurch, dass diese Bürsten eine hohe Entfettungswirkung haben, werden die Haare in der Länge schneller fettig. Außerdem ist oft wenig über die Herkunft der Borsten bekannt, was wiederum bedeutet, dass nicht gesagt werden kann, ob die Tiere, die die Haare geliefert haben, gut gehalten wurden oder nicht.

Gerade Schweineborsten werden auch gern aus China importiert, weil sie dort bedeutend billiger sind. Auch Ziegenhaare stammen nur selten aus Deutschland und werden meist aus Indien importiert. Wer aus Tierschutzgründen seine Zweifel hat, sollte daher lieber auf die Naturhaarbürste mit Bambus-Borsten setzen, denn auch solche Varianten sind inzwischen erhältlich.

 Nicht nur bei der Naturhaarbürste ist die Qualität entscheidend. Achten Sie daher auch bei einer Haarbürste mit synthetischen Borsten darauf, dass diese hochwertig sind und dass die Borsten gleichmäßig lang sind.  ( Foto: Shutterstock- _Digital Media Pro )

Nicht nur bei der Naturhaarbürste ist die Qualität entscheidend. Achten Sie daher auch bei einer Haarbürste mit synthetischen Borsten darauf, dass diese hochwertig sind und dass die Borsten gleichmäßig lang sind. ( Foto: Shutterstock- _Digital Media Pro )

Darauf sollten Sie bei der Auswahl der Naturhaarbürste achten

Nicht nur bei der Naturhaarbürste ist die Qualität entscheidend. Achten Sie daher auch bei einer Haarbürste mit synthetischen Borsten darauf, dass diese hochwertig sind.

Vegan ist die Variante mit den Bambus-Borsten, ansonsten können Sie auch zwischen Wildschwein- und Ziegenborsten wählen. Vor allem Bürsten für Babys sind gern aus weichem Ziegenhaar gemacht, diese sind aber wiederum für Erwachsene oder Kinder mit kräftigerem Haar nicht mehr so gut geeignet.

Sie kommen nicht durch die Haare durch, die daher in Lagen gebürstet werden müssten. Bei langen Haaren sollten Sie auf kräftige Borsten setzen, die nicht zu weich sind. Diese sollten sich nicht einfach zur Seite drücken lassen oder gar abbrechen! Harte Wildschweinborsten bei einer Naturhaarbürste sind auch bei kräftigem Haar gut geeignet.

Möchten Sie eine Wirkstoffbürste probieren, suchen Sie nach einem Modell, das den individuellen Bedürfnissen Ihrer Haare entspricht. Aloe Vera Bürsten sind für längeres Haar eine gute Wahl, sich ständig aufladende Haare profitieren von einer Carbon-Bürste.

Generell gilt aber: Eine hohe Qualität der Wirkstoffhaarbürste macht sich auf jeden Fall durch ein fülliges, gesundes Haargefühl bemerkbar.

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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